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FAN-REISE 2009

I väntan på Mikael - Warten auf Mikael oder
Sonne im Herzen - Sonne über Stockholm

Fan-Reise nach Stockholm vom 22. 27. April 2009

22. April - Mittwoch - Anreisetag

Unsere Anreise nach Stockholm war mal wieder fast perfekt. Leider kam diesmal Daniela (aus Frankfurt) etwas verspätet am Stockholmer Bus-Terminal (am Hauptbahnhof) an, weil es bei ihrem Flug Probleme gegeben hatte. So warteten wir anderen (Hilke, Birgit und Gisela aus Hamburg/Lübeck) noch ein bischen und fuhren dann gemeinsam in unser zentrales Hotel.
Unser erster Besuch nach dem Einchecken galt natürlich dem an der Ecke liegenden "7-11" aber gleich anschließend schauten wir in "unserem" irischen Pub "Limerick" nach dem Rechten. :-)

23. April - Donnerstag - 2. Tag

Nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf, um Stockholm neu zu entdecken und Birgit (die Stockholm noch nicht kannte) die schönsten Ecken dieser wunderbaren Stadt zu zeigen.
Der Himmel war blau, die Sonne schien, aber vormittags war es noch etwas kühl. Im Laufe des Tages wurde es immer wärmer, sodass wir uns aus unseren Zwiebellook schälen konnten.
Wir wanderten durch Gamla stan (die Altstadt), fuhren mit dem Katarinahissen (Fahrstuhl) nach Söder hinauf und genossen die Aussicht von Mariaberget auf Kungsholmen, Norrmalm und Gamla stan.
Danach besuchten wir wieder einmal das Stockholm Stadsmuseet in dem es u.a. die Ausstellung "Stockholm im Film" zu sehen gab. Neben Fotos, Plakaten und Gerätschaften gab es natürlich auch sehr viele Filmausschnitte zu sehen. Unter dem Titel "Beck i vår hjärtat" (Beck in unseren Herzen) liefen Ausschnitte aus Beck-Filmen, sowie die Szene aus Martina Haags "Underbar och älskat av alla" in der Mikael sich bei einer Probeaufnahme für einen Beck-Film selbst spielt. Köstlich! Mikael verpatzt den ersten Take, weil ihm Martinas Bedrohung mit der Waffe etwas zu echt geraten war. Kjell Sundvall (der Regisseur spielt sich ebenfalls selbst) ist stinksauer, weil gleich der erste Take super gespielt war und Profi Mikael ihn verpatzt hatte. Fotos dazu seht ihr hier: http://www.persbrandt.de/underbarochalskad.htm
Nach einem schmackhaften Essen im sonnigen Innenhof des Stadsmuseet fuhren wir mit der Fähre von Slussen nach Gröna Lund. Der Vergnügungspark hatte wohl noch geschlossen, aber wir hatten den Eindruck, dass die Fahrgeschäfte bereits zur Probe liefen (das Wetter sollte ja weiterhin schön bleiben).
Wir wanderten am Vasa- und am Nordiska Museet vorbei Richtung Strandvägen. Vor dem Dramaten begrüßten wir Margareta Krook (eine lebensgroße Statue der Schauspielerin) und machten mal wieder einige Fotos von uns.
Am Abend wollten wir zum Essen ins Limerick, aber leider war es so voll (Fussball-Liveübertragung) das wir keine Plätze mehr bekamen. Statt dessen gingen wir das Lokal "Tre Kronor" gegenüber von unserem Hotel. Ein großer Name, der aber dem Ambiente und dem Essen nicht ganz gerecht wurde.
Nachdem wir uns im "7-11" mit Getränken und Chips versorgt hatten, sahen wir uns zusammen noch "Rånarna" im Fernsehen an.

24. April - Freitag - 3. Tag

Der Himmel über Stockholm war wieder stahlblau, die Sonne schien den ganzen Tag. Wir konnten bereits dünneres Zeug anziehen und am Tage war es schon ziemlich warm.
Da unser Hotel (wie fast alle in Stockholm) ein Nichtraucher-Hotel war, standen wir (Daniela, Birgit und ich) nach dem Frühstück ganz entspannt vor dem Hotel und rauchten. Tatü tata, plötzlich fuhr eine Feuerwehr direkt vor den Eingang unseres Hotels! Während einige Feuerwehrmänner ins Hotel liefen kamen drei weitere Feuerwehren in der engen Straße an. Sogar ein Hubschrauber kreiste über dem Haus. Die Mitarbeiter im Hotel waren etwas ratlos, offenbar hatte niemand den Alarm ausgelöst und zum Glück stellte sich auch heraus, dass es nur ein Fehlalarm gewesen war. Hilke, die noch oben im Zimmer war (das nach hinten raus lag) hatte gar nichts mitbekommen und so hatten wir natürlich mal wieder etwas zu lachen.
Wir wanderten über Sergels torg zur Klarabergsgatan. In der Klara kyrka (Kirche) kauften wir uns die CD "Ord på vägen", auf der Mikael und andere schwedische Promis Bibeltexte lesen. Der Erlös kommt Obdachlosen zugute. Dann gingen wir zum Stadshuset (Rathaus). Wir wollten gerne auf den Turm, denn von dort oben hat man eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt.
Eigentlich ist es wohl so, dass die "Sommer - Touristenattraktionen" erst am 1. Mai geöffnet werden. Wir hatten aber Glück, da wegen des anhaltend schönen Wetters der Termin auf Samstag, den 25. April vorverlegt wurde. So konnten wir am nächsten Tag den Turm besteigen.
Vor dem Stadshuset machten wir Rast und gönnten uns ein leckeres Eis in der Sonne. U.a. gab es betongraues Lakritzeis, welches aber wider Erwarten recht gut schmeckte!
Anschließend wanderten wir die ganze Promenade hinunter bis zum Strömkajen vor dem Grand Hotel. Dort sicherten wir uns Karten für die Schiffsrundfahrt "Unter Stockholms Brücken", die am Nachmittag stattfinden sollte.
Die Zeit bis dahin vertrieben wir uns im Kaufhaus Åhlens, wo wir uns mit aktuellen Mikael-Film-DVDs eindeckten. Unser Favorit war natürlich das wunderbare Drama "Maria Larssons eviga ögonblick". Für seine Rolle als Sigfrid Larsson bekam Mikael ja vor kurzem seinen ersten Guldbagge.
Dass wir unsere Karten für die Rundfahrt schon gekauft hatten erwies sich als goldrichtig, denn der Andrang auf die Schiffe war riesengroß. Leider konnten wir keinen der raren Aussenplätze ergattern und mussten uns mit der Aussicht durch die Fenster begnügen. Die Rundfahrt war natürlich trotzdem sehr interessant, denn man fährt auch durch die Aussenbezirke, unter vielen Brücken hindurch und durch zwei Schleusen.
In der zweiten Schleuse bekamen wir noch ein besonderes (wenn auch unfreiwilliges) Schauspiel geboten. Neben unserem Rundfahrtschiff lag auch ein Segelboot mit zwei Männern an Bord. Der eine stand am Ruder, der andere wollte das Boot von der Schleusenwand fernhalten. Er hatte das Boot wohl zu weit von der Wand abgedrückt, denn plötzlich verlor er das Gleichgewicht und fiel vor den Augen zahlreicher Touristen ins kalte Wasser. Passiert war ihm zum Glück nichts, aber er hatte Humor, denn nachdem er wieder an Bord geklettert war grinste er in Richtung unseres Schiffes und verbeugte sich wie nach einem gelungenen Theaterauftritt. Das war natürlich einen Applaus wert...
Zum Essen waren wir heute mal wieder in "Rolfs kök". Die Gerichte waren wie immer toll zubereitet und befriedigten auch den verwöhntesten Gaumen.
Den Abend beschlossen wir im Limerick!

25. April - Samstag - 4. Tag

Wieder war der Himmel über Stockholm blau, keine Wolke war zu sehen und die Sonne schien den ganzen Tag. Es war schon vormittags ziemlich warm.
Wie geplant gingen wir nach dem Frühstück wieder zum Stadshuset und mussten tatsächlich fast eine Stunde warten, um auf den Turm zu gelangen. Aber die Aussicht von oben ist dann auch wirklich grandios. Man schaut über Söder, Kungsholmen, Norrmalm und natürlich über Gamla stan und Djurgården bis zu den Anlegestellen der großen Finnlandfähren und Kreuzfahrtschiffe. Natürlich haben wir auch wieder jede Menge Fotos geschossen.
Wieder auf der Erde angekommen wanderten wir auf der Promenade (Strömgatan - Strömkajen) am Nationalmuseum vorbei auf die kleine Insel Skeppsholmen. Von dort ging es weiter auf das noch kleinere Inselchen Kastellholmen. Unterhalb des namensgebenden Bauwerks hat man u.a. eine schöne Aussicht auf den Vergnügungspark Gröna lund, von dem die Schreckensschreie der Achterbahnfahrer und Freefall-Tower-Besucher herüber schallten. :-) Von beiden Inseln hat man immer wieder schöne Ausblicke auf und über die Stadt und ausserdem liegen an der gesamten Nordostseite von Skeppsholmen alte Segler und viele andere alte Schiffe.
Am Abend gingen wir ins Limerick und auch dort bekamen wir wieder ein vorzügliches Essen. Später gab es noch Livemusik in Form eines einzelnen Herrn mit Gitarre. Zum Glück hatten wir unseren reservierten Tisch, denn es wurde wieder rappelvoll. Die Stimmung im Pub war grandios und so kamen wir erst ziemlich spät (oder früh) in unsere Hotelbetten. Nur gut das der Weg dorthin nicht so weit war. "Country roads....take me home..."

26. April - Sonntag - 5. Tag

Wie die Tage zuvor blauer Himmel und Sonnenschein den ganzen Tag, über 20 Grad.
Nach dem Frühstück wanderten wir erst nach Slussen, weil wir von dort die Fähre nach Skansen (die gleiche Haltestelle wie Gröna Lund), dem bekannten Freilichtmuseum auf Djurgården nehmen wollten. Nachdem wir die langen Schlangen vor den Anlegestellen sahen, entschieden wir uns einen anderen Weg zu nehmen. Glücklicherweise sahen wir vor dem Dramaten, dass auch die Museumsstraßenbahn schon fuhr und so zuckelten wir in den alten Wagen Richtung Skansen.
Das älteste Freilichtmuseum der Welt ist sehr vielfältig. Man kann sich über alte Handwerke informieren, einen traditionellen Bauernhof, sowie viele andere Gebäude ansehen. Ebenso gibt es ein "städtisches Viertel" sowie einen Zoo mit nordischen Tieren, eben alles, was für Schweden charakteristisch ist. Nach einem schnellen Mittagessen kehrten wir wieder in unser Hotel zurück, denn wir hatten ja am Abend noch eine Verabredung...
Nachdem wir ein wenig geruht, geduscht und uns aufgehübscht hatten, gingen wir abends zum Stadsteater. Unsere Plätze (10. Reihe) waren zum Glück viel besser als erwartet und so konnten wir die Vorstellung von "I väntan på Godot" von Samuel Beckett in der Regie von Thommy Berggren geniessen.
Berggren hat eine sehr lebendige Inszenierung geschaffen. Die Stimmungen der beiden Protagonisten Didi (Mikael) und Gogo (Johan Rabaeus) schwankten zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Mal tanzten sie ausgelassen, mal lagen sie teilnahmslos und wagten sich kaum zu rühren. Auch das Bühnenbild war sehr schön, es zeigte einen (sternenklaren) Himmel (manchmal mit Vollmond) und davor einen kleinen Hügel auf dem ein einzelner kahler Baum stand.
Wir haben uns sehr gefreut Mikael endlich mal wieder live auf der Bühne zu sehen und es war wirklich ein Genuss ihm (aber auch den anderen Schauspielern) zuzusehen und zuzuhören.
Nach dem erstaunlich kurzen Schlussapplaus verließen wir das Theater in Richtung Bühneneingang. Wir sahen Ingvar Hirdwall, Peter Andersson sowie Ralph Carlsson und Johan Rabaeus herauskommen und nach ca. einer Viertelstunde erschien auch Mikael. Er entschuldigte sich, dass er mit uns nicht noch irgendwo hin gehen könnte, aber er hätte die letzten drei Wochen fast komplett durchgearbeitet. Er hätte jetzt drei Tage frei und wollte so schnell wie möglich nach Hause. Da er sehr müde aussah hatten wir Verständnis, dass er nur ein paar Minuten für uns hatte.
Natürlich fragte er, wie uns das Stück gefallen hätte, aber wir sprachen auch über seine weiteren Pläne (noch nichts Konkretes) und mehr Filme in Deutschland (würde er gerne, aber es gibt wohl bisher keine neuen Angebote). Er hat sich gefreut, dass wir für das Theaterstück wieder nach Stockholm gekommen waren und er hat sich auch wieder für meine "Arbeit" an der Fan-Site bedankt. Vor drei Zeuginnen versprach er mich groß zum Essen auszuführen, wenn ich nächstes Mal in der Stadt bin. Ich werde darauf zurückkommen...!
Abschließend schrieb Mikael jeder von uns eine Widmung mit Herzchen auf das "Godot" Programmheft und meinte wir sollten doch noch ein Bier auf ihn trinken gehen.
Das taten wir, denn unser Abend endete... im Limerick.

27. April - Montag - Abreisetag

Nach dem Frühstück packten wir unsere restlichen Sachen und bald darauf fuhren wir mit dem Zubringerbus zu unseren Abflughäfen. Daniela nach Arlanda und wir anderen nach Skavsta. Unterwegs bezog sich der blaue Himmel immer mehr und als wir am Flughafen ankamen, war es schon ziemlich grau und kühl. Egal, Hauptsache wir hatten mal schönes Wetter in Stockholm!

Die Fotos von unserer Reise könnt ihr euch demnächst hier ansehen!