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FAN-REISE 2007

Grau in grau...und abends Regen

Fan-Reise nach Stockholm vom 5. November 10. November 2007

Endlich, nach 2 Jahren, war es wieder Zeit für unsere Fan-Reise nach Stockholm. Die Anreise war fast perfekt. Leider hat RyanAir etwas nachgelassen, denn der Hinflug von Lübeck-Blankensee startete mit 30 minütiger Verspätung. Damit die Verspätung nicht noch größer wurde, hat man auf das Reinigen des Flugzeuges verzichtet. Das gleiche passierte auf dem Rückflug, der allerdings nur 10 Minuten verspätet war. Müll auf dem Boden und versiffte Klapptischchen sind aber nicht wirklich nett und mit günstigen Preisen nicht zu entschuldigen...
Wäre unser Flieger pünktlich gewesen, wären wir, Hilke und Gisela, ebenso wie Daniela (die mit SAS aus Frankfurt kam) um 21.30 Uhr am Stockholmer Hauptbahnhof angekommen...
Nach dem Einchecken in unserem zentralen Hotel führte unser erster Weg zum nahegelegenen "7 - 11", wo wir uns mit Getränken und etwas Naschkram eindeckten. Gegenüber entdeckten wir den irischen Pub "Limerick" (Tegnérgatan 10), dem wir sogleich einen Besuch abstatteten. (Sehr zu empfehlen!)

6. November 2007 - Dienstag

Am Vormittag war Gamla Stan, die Stockholmer Altstadt unser Ziel. Die engen mittelalterlichen Gassen, Stortorget, Storkyrkan, Tyska kyrkan und das mächtige, viereckige Kungliga slottet lohnen sich immer wieder anzusehen. Im Schloss schauten wir uns die Ausstellung in der Livrustkammaren (Rüstungen, Uniformen, Schmuck, Waffen und vieles mehr) an.
Nach einer Stärkung im Café der Stadsmission enterten wir am Nachmittag (es wurde bereits um 15.30 Uhr dunkel) die Kaufhäuser um die Preise für DVDs zu vergleichen. Anschließend marschierten wir zum Hötorget um uns im Filmstaden Sergel den Thriller "Solstorm" anzusehen. Unser Fazit: Kein großes Kino, aber Mikael ist überzeugend in seiner Rolle als Freikirchen-Pastor. Zu theatralisch fanden wir allerdings sein Ende im "Fegefeuer". Zum Essen gingen wir anschließend wieder einmal in unsere bevorzugte Pizzeria in der Nähe des Odenplan. Die riesigen, über den Tellerrand fallenden Pizzen waren wie immer phantastisch.
Unser Abend endete im "Limerick".

7. November 2007 - Mittwoch

Mittags zeigte sich ein kleiner Lichtblick am Himmel, ein zartes blau zwischen den Wolken. Leider hielt es nicht lange an und so sahen wir bald wieder grau in grau...
Wir spazierten über Riddarholmen, Evert Taubes Terass (schöne Aussicht auf das Stadshuset) und Gamla Stan nach Slussen. Dort nahmen wir den Katarinahissen (Fahrstuhl) und ließen uns nach Södermalm hinaufbringen. Um die Bastugatan gibt es ein altes Arbeiterviertel mit vielen Treppen, einer supersteilen Straße mit Kopfsteinpflaster, sowie netten alten Häusern. Außerdem ist der Ausblick von Mariaberget auf Kungsholmen, Gamla Stan und Djurgården wunderschön. Die heiße Suppe im Café des Stadsmuseet war danach auch nicht zu verachten. Ebenso wenig die kleine Ausstellung "Stockholm 1957 in Bildern des Svenka Dagbladet".
Irgendwann fing es dann an zu regnen und wir waren froh, dass wir bereits wieder in der Nähe des Kaufhauses Åhlens waren, denn dort wollten wir diesmal unsere DVDs kaufen.
Da wir 2005 einen sehr netten Abend im Hardrock Café verbracht hatten gingen wir am Abend dort Essen, waren aber enttäuscht von der Qualität und den Preisen. Also, nicht mehr empfehlenswert..
Unser Abend endete im "Limerick".

8. November 2007 - Donnerstag

Heute führte uns unser Weg am Dramaten vorbei, den Strandvägen entlang bis zu den beiden großen Museen auf Djurgården, dem Nordiska und dem Vasa Museet. Da Daniela dieses tolle Museum noch nicht kannte und Hilke und ich es beim letzten Besuch sehr interessant fanden, haben wir es uns noch einmal angesehen. (Sehr empfehlenswert) Dort haben wir auch das erste Mal das schwedische Nationalgericht gegessen: "Köttbullar" mit Kartoffeln, Cremesås und Lingonsylt. Lecker! Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre nach Slussen spazierten wir wieder zu unserem Hotel.
Am frühen Abend machten wir uns auf zum Elverket. Theater war angesagt, "Måsen" von Anton Tschechow. Natürlich waren wir ein wenig traurig, dass wir Mikael nicht auf der Bühne sehen würden, aber vor allem Marie Göranzon und Jan Malmsjö entschädigten uns mit ihrem Spiel. Dieses großartige Schauspieler- (Ehe-) paar beeindruckte uns mit seiner Präsenz und machte das Drama um Liebe, Hass und Eifersucht zum Erlebnis. Die Rolle des Trigorin (die Mikael eigentlich hätte spielen sollen) wurde heute vom Regisseur des Stückes Stefan Larsson gespielt. Er gefiel uns ebenso wie der Rest des Ensembles sehr gut.
Unser Abend endete im "Limerick". Wir haben dort noch einmal etwas gegessen und waren auch von der guten Küche begeistert!

9. November 2007 - Freitag

An der Kungliga Biblioteket vorbei, die Linnégatan hinunter zum Nobelparken führte unser Weg heute. Dann gingen wir den schönen Uferweg am Djurgårdsbrunnsviken bis zu den Museen. Man kann dort das Seehistorische, das Technische sowie das Ethnografische Museum besuchen und seit neustem auch das Sport- und das Polizeimuseum! Unser Weg führte natürlich in Letzteres. Das Polismuseet ist interessant und hat uns viel Spaß gemacht. Es wird über die Geschichte der Polizei berichtet, Uniformen von gestern und heute und alte Polizeifahrzeuge (in den Farben Schwarz und Weiß) sind ausgestellt . Es gibt aber auch viele Möglichkeiten interaktiv einzugreifen. Filmausschnitte mit Leinwandhelden (u.a. Beck!) werden der realen Polizeiarbeit gegenübergestellt, Tatorte und Ermittlungsarbeit gezeigt, Beweisstücke aus spektakulären Kriminalfällen wie dem Palme- und dem Lindh-Mord ausgestellt. Der Knüller aber war die Leinwand mit einem Ausschnitt aus "Beck-Hämndens pris" (Beck erklärt Gunvald, dass er mal wieder überreagiert, sprich einen Verdächtigen zusammengeschlagen hat und suspendiert ihn vom Dienst). Wenn man sich hinter diese Leinwand stellt, wird man durch eine besondere Kamera aufgenommen und in den laufenden Film "einkopiert". Tolle Idee!
An diesem, unserem Abschiedsabend wurden wir von Hilke wieder in "Rolfs kök" eingeladen. Ein Restaurant mit schwedischer, gehobenerer Küche. Das Essen war wieder hervorragend und der wunderbare Nachtisch veredelte unser Mahl noch zusätzlich. (Sehr empfehlenwert).
Unser Abend endete... ja natürlich, im "Limerick".

In Schweden muss man (frau) zum Rauchen schon seit Jahren vor die Tür (Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden und an Arbeitsplätzen). Da Daniela und ich nur wenig rauchen, war das überhaupt kein Problem. Die Luft im "Limerick" war dementsprechend gut und die Klamotten rochen anschließend nicht nach Kneipe. Nach dem einen Guiness und dem anderen Kilkenny hatten wir dann aber an diesem Abend doch das Bedürfnis einmal zwischendurch einen Glimmstengel durchzuziehen. Da wir unsere Jacken an der Garderobe abgegeben hatten, gingen wir ohne vor die Tür. Leider fegte just zu dieser Zeit ein heftiger Schnee- (Regen-) sturm durch die Stockholmer Straßen. Vor der Tür standen noch einige andere Raucher, u.a. einer der "Limerick" Kellner. Er rauchte seine Zigarette seelenruhig im kurzärmligen T-Shirt mitten im ersten Wintereinbruch des Jahres. Nachdem unsere Zähne zu klappern anfingen rauchten wir irgendwie schneller und entschieden uns dann lieber wieder zu unseren kalten aber süffigen Getränken zurückzukehren. Fazit: Das Rauchverbot ist völlig okay, außer vielleicht bei Schneesturm ohne wärmende Jacke...!

Unsere netten Abende im "Limerick" hatten, außer das wir sehr wenig rauchten, auch noch einen anderen positiven Effekt. Sie haben nämlich, je später es wurde, unsere Phantasie enorm beflügelt. Als Beispiel für so einen kreativen Schub möchten wir euch eine Geschichte erzählen, die an einem dieser Abende geboren wurde. Eine Geschichte über die Gefahren in Stockholmer Hotels. Speziell im "Best Western Kom Hotel", dort gibt es nämlich ein KLÄMRISK, also das Risiko, bzw. die Gefahr, irgendwo (z.B. im Fahrstuhl) eingeklemmt zu werden. Vielleicht interessiert euch aber auch die Geschichte mit der Leiche...? Ich glaube, die ganze grausame Wahrheit wäre jetzt und hier zu viel. Wir werden euch die Story ein anderes Mal präsentieren, vielleicht als Fan-Fiction. Wenn wir den Fall aufgerollt und abgeschlossen haben, geben wir euch Bescheid.

10. November 2007 - Samstag

Nach dem Frühstück fingen wir langsam an unsere Siebensachen zusammenzupacken. Mit einem Auge schielten wir dabei ständig neidisch aus dem Fenster, denn der Himmel über Stockholm war an diesem Morgen wunderbar blau und die Sonne strahlte. Gegen Mittag checkten wir aus und fuhren mit einem Taxi zum Hauptbahnhof. Wir beneideten Daniela, deren Rückflug später ging als unser, weil sie noch ein wenig Zeit in der Stadt verbringen und Fotos mit Sonne und blauem Himmel machen konnte. Unser Bus setzte sich pünktlich in Bewegung und brachte uns durch eine durchgehend weiße Schneelandschaft, die mit blauem Himmel und Sonnenschein strahlend schön wirkte, zu unserem Flieger nach Skavsta.

...und hier sind die Fotos von unserer Reise