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BECK - SKARPT LÄGE

Sweden/Norway/Germany 2006
Regie/Director: Harald Hamrell
Drehbuch/Screenplay: Rolf + Cecilia Börjlind

Hauptdarsteller/Cast
Peter Haber.....Martin Beck
Mikael Persbrandt.....Gunvald Larsson
Marie Göranzon.....Margareta Oberg
Ing-Marie Carlsson.....Bodil Lettermark
Björn Bengtsson.....Daniel Orberg
Källa Bie.....Monika Everdag
Magnus Mark.....Hugo Bernér
Elisabeth Carlsson.....Lillemor Bernér
Måns Nathanaelson.....Oskar Bergman
Ingvar Hirdvall.....Nachbar/Granne

Beck - Skarpt läge/Kommissar Beck - Zerschlagene Träume

Dies ist eine Beschreibung des gesamten Filmes! Wer (noch) nicht wissen möchte was passiert, sollte den folgenden Text nicht lesen!

ACHTUNG - SPOILER - ACHTUNG - SPOILER - ACHTUNG - SPOILER

Monika Everdag, Mutter zweier Kinder, wird von ihrem Freund Daniel Orberg schwer misshandelt. Danach betrinkt er sich und schläft ein. Monika packt ein paar Sachen und verläßt mit ihren Kindern das Haus. Als die Kinder schon im Auto sitzen, geht sie noch einmal ins Haus zurück um die Katze zu suchen. Daniel ist erwacht und bedroht Monika. Als er hinter ihr her läuft, tritt er auf eine Marmel (mit der die Kinder vorher gespielt hatten), knallt hart auf den Boden und bleibt betäubt liegen. Monika kann fliehen und fährt mit ihren Kindern in ein Frauenhaus. Eine Mitarbeiterin bringt die drei in einer anonymen Wohnung unter.

Am nächsten Tag wird in Monikas Haus die Leiche ihres Ex-Mannes gefunden. Erstochen und in einen Teppich eingerollt. Blutspuren von Monika (die, wie wir wissen, von der Misshandlung durch den Freund herrühren) deuten auf einen Kampf hin und auf Monika als Täterin.

Während die Ermittlungen anlaufen, sieht man Monikas Freund Daniel, als Mitarbeiter der Beck-Gruppe. Beck und Gunvald versuchen alles über Monika und ihren ermordeten Ex-Mann herauszubekommen. Der ist aber noch nie aktenkundig geworden. Gunvald überprüft u.a. von Frauen eingereichte Anzeigen gegen prügelnde (Ehe-) Männer. Dabei findet er einen ihm bekannten Namen: Lillemor Bernér, seine Schwester!

Weitere Ermittlungen haben inzwischen ergeben, dass Monika sich und die Kinder in einem Frauenhaus in Sicherheit gebracht hat, dass sie nicht die Mörderin ist und ihr Ex-Mann sie nicht misshandelt hat. Sie weigert sich aber bei der Polizei eine Aussage zu machen.

Daniel hat im Zuge der Ermittlungen die letzten Abbuchungen von Monikas Kreditkarte überprüft und festgestellt, dass sie, nachdem sie untergetaucht war, an einem bestimmten Automaten beim Katarina hissen Geld abgehoben hatte. Dort legt er sich, mit der Zustimmung von Beck, auf die Lauer.

Der jüngere von Monikas Söhnen vermisst seine Katze und will nach Hause um sie zu holen, er läuft aus der Wohnung weg. Daniel sieht den Jungen auf der Straße und folgt ihm. Unterdessen hat Monika das Verschwinden des Kindes bemerkt und macht sich auf die Suche nach ihm. Nach einer wilden Verfolgungsjagd (rund um Slussen) kann eine Mitarbeiterin des Frauenhauses die beiden in letzter Sekunde vor Daniel in Sicherheit bringen.

Unterdessen hat Gunvald kontakt zu seiner Schwester aufgenommen. Sie haben sich seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen und Lillemor fühlte sich seit damals von ihrem großen Bruder im Stich gelassen. Gunvald kommt nur dazu, ihr seine Hilfe anzubieten.

Die Ermittlungen im Mordfall führt er nur noch halbherzig, weil er ständig mit seinen Gedanken bei Lillemor ist. Er erscheint dann unangemeldet zur Feier ihres 40sten Geburtstages, bietet ihr noch einmal seine Hilfe an und läßt seine Visitenkarte zurück.
Tatsächlich erscheint sie am nächsten Tag auf dem Polizeirevier, aber nur um ihm zu sagen, dass sie ihren Mann liebt, dass ES nur einmal pssiert ist und Gunvald sich nicht in ihr Leben einmischen soll, früher hätte er sich schließlich auch nicht um sie gekümmert. Gunvald ist ratlos.

Daniel beschattet (jetzt auf eigene Faust) die Mitarbeiterin des Frauenhauses, die Monika und ihren Sohn vor ihm in Sicherheit brachte. Sie führt ihn direkt zu Monikas Wohnung.

Zur gleichen Zeit laufen die Ermittlungen nach dem Mörder von Monikas Ex-Mann auf Hochtouren, und als bekannt wird, dass der Mann, der Monika misshandelt hat, Polizist ist und ein bestimmtes Tatoo auf dem Arm hat, wird Beck und Gunvald klar, um wen es sich handelt: Daniel Orberg! Die Beck-Gruppe und ein Großaufgebot rücken zu Monikas Wohnung aus.

Währenddessen findet Lillemors Mann Hugo die Visitenkarte von Gunvald. Da er ihn auch bei der Geburtstagsfeier gesehen hatte, verdächtigt er Lillemor sich heimlich mit Gunvald zu treffen und meint, sie wollen ihre ‚heile' Familie zerstören. Irgendwann eskaliert der Streit zwischen den beiden und Hugo schlägt Lillemor in der Dusche brutal zusammen.

Daniel ist unterdessen in Monikas Wohnung eingedrungen, hat sie und die Kinder gefesselt und das Gas aufgedreht.
Als die Polizisten an der Tür klingeln, zwingt er Monika zu sagen, alles sei in Ordnung. Gunvald, Beck und die Polizisten tun so, als würden sie sich zurückziehen.
Als Gunvald kurz darauf die Wohnung stürmt, ist Daniel bereits geflohen und auf das Dach geklettert. Gunvald folgt ihm. Es gibt eine Schießerei und weiter geht die Jagd über die Dächer. Plötzlich ist Daniel verschwunden. Gunvald sucht ihn, dreht sich um, wird von einer Kugel an Oberarm getroffen und stürzt scheinbar vom Dach. Daniel kommt aus seinem Versteck und will nach Gunvald sehen. Unter dem Dach ist ein ums ganze Haus laufender Balkon, aber dort ist Gunvald nicht. Daniel geht auf ein anderes Dach, um zu sehen ob Gunvald ganz abgestürzt ist, aber auch weit unten auf der Erde kann er ihn nicht entdecken. Plötzlich stürzt Gunvald aus seinem Versteck hervor und stößt Daniel über die Dachkante. Er hält ihn nur noch an seiner Jacke fest. Sein Gesicht ist hassverzerrt.
"Gunvald!" Beck und einige andere Polizisten sind inzwischen auf dem Dach eingetroffen. Gunvald zieht Daniel auf das Dach zurück. Zu Beck gewandt sagt er (sinngemäß): "Wenn ich ihn nicht festgehalten hätte, wäre er runtergefallen".

Gunvald läßt sich verarzten und erfährt, dass seine Schwester schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Er fährt dorthin, schaut in ihr Zimmer und wendet sich erschüttert ab. Dann steigt er in sein Auto und rast ohne Rücksicht auf Verluste zum Haus seiner Schwester. Aber als er dort ankommt, hat sich Lillemors Mann bereits das Leben genommen, Gunvald findet ihn aufgehängt unter dem Dach.
Am Ende sitzt Gunvald mit der kleinen Tochter von Lillemor am ihrem Krankenbett und ringt sich ein vorsichtiges Lächeln ab.

* * * * *

Netter Einfall: Gunvalds Schwester blättert in einer Szene in einem Fotoalbum. Sie sieht sich "Kinderfotos" der beiden an. Es wurden dafür ‚echte' Fotos von Mikael (warscheinlich auch von der Schauspielerin) benutzt - niedlich!!

Brutal: Die Demütigungen und Misshandlungen der Frauen werden ziemlich brutal und direkt dargestellt.
Mit den beiden Fällen im Film schlägt das Autorenduo Rolf und Cilla Börjlind gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Einmal bekommt man (endlich) einen kleinen Einblick in Gunvalds Privatleben und zum anderen soll natürlich gezeigt werden, dass Gewalt gegen Frauen in allen Bevölkerungsschichten vorkommt. Der Film hat also durchaus ein ernstes Anliegen.
Genau das ist es auch, was Börjlinds mit ihren Drehbüchern bezwecken. Die möglichst realistische Schilderung der Welt in der wir heute leben, mit all ihren negativen Einflüssen. Das die Realität dem Film aber noch immer weit voraus ist, ist ein ziemlich beunruhigendes Gefühl.

Beck-Skarpt läge ist in Schweden freigegen ab 15 Jahren.