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1. FAN-TREFFEN

Da dürften ihm die Ohren geklingelt haben...
Micke-Fantreffen in Lüneburg und Hamburg

Während Mikael Persbrandt in Belgrad auf der Bühne stand, strebten aus der ganzen Republik sieben seiner deutschen Fans nach Norddeutschland. Am 5. und 6. Juni trafen wir in Lüneburg und Hamburg zum ersten Micke-Fantreffen zusammen.
Als eine der beiden Gastgeberinnen des Treffens freute ich mich darauf, endlich mit den Namen aus dem Forum Gesichter und Personen verbinden zu können. Bis auf Gisela und Sandra kannte ich bisher noch keine der anderen Teilnehmerinnen persönlich. Zum Glück fanden alle den Weg zu meiner Wohnung in Lüneburg (Bahnanreisende wurden persönlich abgeholt), so dass wir nach dem ersten Kennenlernen und einer Stärkung mit Kaffee, Ostfriesen-Tee und schwedischem Schoko-Mandel-Kuchen mit dem ausgiebigen Bequatschen und Betrachten unseres ODB* starten konnten. Vor dem Vergnügen kam erstmal die Pflicht: die Technik musste aufgebaut werden, damit wir Micke auf der Leinwand in zwei mal drei Metern Größe betrachten konnten. Leider verstanden sich Beamer und PC nicht richtig, aber die Verbindung Beamer - Videorekorder klappte schließlich wunderbar.
Wie im richtigen Kino gab es zuerst ein ausgiebiges Vorprogramm: Gisela hatte einige Sachen von ihrem Material aus Schweden mitgebracht (u.a. zwei leider winzig kleine Kinder- und Jugendfotos von Micke in einer Zeitschrift. (Man, war der süss mit acht!), die ausgiebig angeguckt und kommentiert werden mussten. Dann folgte die Welturaufführung der ersten Djävla Grönsaker-Produktion Hurt von Åndrea. Während Jonny Cash Mikaels Lieblingssong zum besten gab, wurden die Lyrics mit den passenden Fotos von Micke in einer absolut gelungenen Power Point Präsentation unterlegt. Die Credits waren ebenfalls köstlich. Aufgrund der Verständigungsschwierigkeiten von Beamer und Laptop fand die Premiere nur auf dem Notebook-Display statt. Trotzdem brachte auch die Wiederholung viel Spaß.
Dann folgte der Hauptfilm: Dödlig drift mit Mikael Persbrandt als psychopathischem Serienmörder, der vorzugsweise Frauen mit Geflügelscheren und anderen fiesen Instrumenten quält. Stefan Sauk ist sein Gegenspieler: ein Polizist mit persönlichen Problemen, der eigentlich nach Computer-Hehlern fahndet und selbst in Mord-Verdacht gerät. Die beiden tragen am Ende ein spannendes Duell aus. Die abgedrehtesten Figuren (meiner Ansicht nach) spielen Kjell Bergquist und Sissela Kyle: ein verschlamptes, kiffendes Kleinganoven-Paar, das schließlich ein schreckliches Ende findet. Der Film ist unheimlich, geht unter die Haut und ist teilweise brutal (vor allem zum Ende). Mikaels Präsenz in seiner Rolle ist enorm. Man bekommt richtig Angst vor ihm, wenn er mit vermeintlich unschuldigem Gesicht auf Opfersuche geht. Und sein Anblick am Anfang im Smoking ist große Klasse! Dieser Kontrast macht ihn noch interessanter.
Nachdem wir am späten Nachmittag viereckige Augen hatten, reckten wir unsere steifen Gelenke und machten uns auf, um unsere knurrenden Mägen zu füllen. Ich hatte einen Tisch in einem schönen Hinterhof-Garten bestellt. Vorher nutzte ich die Gelegenheit, den anderen auf einem Rundgang ein bisschen von Lüneburg zu zeigen. Dabei konnte ich auch erklären, warum es in meiner jetzigen Heimatstadt am Marktplatz neben dem Rathaus ein Heinrich-Heine-Haus gibt. Da wir in die westliche Altstadt nur einen kleinen Blick warfen, blieben mir allerdings Erläuterungen über das Treiben von Johann Sebastian Bach als Schüler in Lüneburg erspart. Zum Abschluss des Abends gab es zum finnischen Beerenschnaps (mit einem Eiswürfel gut zu geniessen) noch einmal Annonsmannen (Der Anzeigenmann) auf schwedisch aus der neuen Beckstaffel für Nicola, Manja, Sandra und mich, während sich Andrea und Tanja mit Gisela in Hamburg-Harburg ihr eigenes Programm gestalteten.
Am Sonntag wurde das Fantreffen bei Gisela fortgesetzt. Nicola konnte leider nicht mehr teilnehmen, da sie schon Sonntag morgen nach dem Frühstück nach Hause fahren musste. Nach einigen kleinen Umwegen in Harburg, die Einbahnstrassen haben es in sich, erreichten Manja, Sandra und ich schließlich unser Ziel. Gisela, Andrea und Tanja waren schon fleißig dabei, sich Szenen aus einzelnen Filmen anzusehen. Wir stiegen gleich mit ein und kamen in den Genuss interessanter Aufnahmen von Micke im Großformat: einige Ausschnitte aus Under ytan (Mikael als schmieriger Zuhälter), 9 Millimeter (Mikael ist hier in einer kleinen Rolle zu sehen: ein Kleinganove, dem zur Strafe ins Knie geschossen wird. Hervorragend, wie er versucht seine Angst zu überspielen), Teile der Making ofs von Gryningsland (besonders schön, wie die Szene gedreht wird, in der sein "Bestes Stück" zu sehen ist) und Sista kontraktet. Außerdem kam Pensionat Pärlan (Kuriere des Todes) in Schwedisch zur vollständigen Aufführung (achtet am 2. Juli mal auf den Auftritt von Micke in besagter Pension: Gunvald in einer Jeans (!), die einen absolut knackigen Hintern enthüllt. Außerdem zeigt der harte Gunvald seine "weiche" Seite in diesem Film)+.
Nachdem wir noch fleißig Giselas Material nach schreinfähigen Fotos durchforstet hatten, sorgte ein spätes Mittagessen für eine Unterbrechung der Betrachtung unseres verehrten Mikael. Aber natürlich haben wir uns dabei ausgiebig über ihn unterhalten. Nach dem Essen begleitete Gisela Tanja zum Bahnhof, während Manja, Andrea, Sandra und ich in den Genuss einer Großformat-Aufführung von Åndreas Djävla Grönsaker-Produktion "Hurt" auf der Leinwand kamen. Danach lösten wir das Treffen auf, da alle Richtung Heimat strebten.
Fazit: Dieses Treffen muss unbedingt wiederholt werden! Es hat Spass gebracht, endlich mit einigen Namen auch eine Person verbinden zu können und sich persönlich kennen zulernen. Ich biete Lüneburg gerne wieder an, allerdings dann mit mehr Vorlauf, da mit sieben Leuten die privaten Übernachtungskapazitäten von Gisela und mir ausgereizt sind. Vielleicht findet sich ja noch ein neuer Fan in Hamburg und Umgebung, die/der bereit ist, weitere Plätze zur Verfügung zu stellen. Aber eventuell klappt es ja auch mal im Ruhrgebiet, das wäre zentral für alle.
Tja, und Mikael? Wenn der hätte mithören können, was wir so alles besprochen haben, dürften ihm die Ohren geklingelt haben...

* ODB= Our dear boy, ein Ausdruck, den ich von der Colin Firth-Fangemeinde übernommen habe
+ Für Reihenfolge und Vollständigkeit übernehme ich keine Gewähr

Aufgezeichnet von Hilke.


Das folgende Gedicht ist von SD und Manja

Hommage ans Fantreffen

Samstags bei Hilke in Lüneburg
fanden wir schnell einen Unterhaltungszug
Denn was sind zwanzig Jahre Spanne?
Einfach nichts bei diesem Manne
Mikael Persbrand, wie wir sahen
Als wir vertraut zusammen waren
Macht scheinbar alles just in time
Wir wollen erbauen ihm einen Schrein

Sonntags wurde www.mikaelpersbrandt.de vier
und wir waren immer noch hier
daher alles passend bei Gisela
Leider war Nicola nicht mehr da
Doch wir schauten einfach mit für sie
Und dabei mangelte es nicht an Phantasie
Geistig weit weg in Trancezustand
Sahen wir Mikael auf der Filmleinwand...

SD und Manja

Danach...
The time went by so fast
We have got to have a dream
To just hold on
All our dreams of MP!!!!!!!!
became a third reality!
we all believe
That all our dreams will go on
(gänderter Text von Pia Zadora "When the rain begins to fall")